Zusammenfassung
Das Wichtigste in Kürze
- B2B-E-Commerce-Unternehmen werden zunehmend zum Ziel von Cyberkriminellen: Betrüger nutzen das Wachstum des B2B-E-Commerce mit immer ausgefeilteren Techniken aus.
- KI verändert die Betrugslandschaft: Während Betrüger KI einsetzen, um ihre Angriffe zu verfeinern und auszuweiten, können Unternehmen mit KI-gestützter Betrugserkennung zurückschlagen.
- Allianz Trade pay bietet eine integrierte Betrugsbekämpfungslösung: Durch den Schutz von E-Händlern sowohl vor Käuferbetrug als auch vor Zahlungsausfällen ist Allianz Trade pay eine sichere Wahl für B2B-Unternehmen, die online handeln möchten.
Der B2B-E-Commerce entwickelt sich rasch zum größten Wachstumsmotor der digitalen Wirtschaft. Anfang 2025 erreichte der weltweite Umsatz im B2B-E-Commerce laut der B2B E-Commerce Association 7,7 Billionen US-Dollar – mehr als doppelt so viel wie der Gesamtumsatz im B2C-E-Commerce.
Um von diesem Wachstum zu profitieren, nehmen Cyberkriminelle zunehmend B2B-E-Commerce-Plattformen mit vielfältigeren und ausgefeilteren Betrugsangriffen ins Visier. Von Rechnungsbetrug bis hin zu Käuferbetrug – Betrüger entwickeln ihre Strategien ständig weiter und verfeinern neue Methoden.
Unternehmen können den Bemühungen von Cyberkriminellen entgegenwirken und mit innovativen Lösungen zur Betrugsbekämpfung wie Allianz Trade pay effektiv reagieren. Mit einer Reihe von integrierten Funktionen, die speziell für B2B-E-Commerce-Unternehmen entwickelt wurden, hilft Ihnen Allianz Trade pay, Betrugsrisiken zu minimieren, ohne Ihre betriebliche Effizienz oder Ihr Wachstum zu beeinträchtigen.
Bedrohungen durch Cyberbetrug im B2B-Bereich
Der Wandel vom traditionellen Offline-B2B-Geschäft hin zu digitalen Transaktionen wird durch veränderte Kundenerwartungen und fortschreitende Technologien vorangetrieben. B2B-Käufer verlassen sich bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend auf Daten und digitale Informationen und bevorzugen die Schnelligkeit und Effizienz von Online-Interaktionen gegenüber der Langsamkeit des traditionellen Vertriebs. Für B2B-Verkäufer, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, bedeutet dies eine Umstellung auf digitale Plattformen und Online-Vertriebskanäle.
Cyberkriminelle haben diesen Wandel erkannt und entwickeln ihre Methoden weiter, um B2B-E-Commerce-Unternehmen ins Visier zu nehmen: Sie identifizieren Schwachstellen in der Plattformsicherheit und nutzen Schwachstellen entlang der komplexen Käuferreisen, die für B2B-Unternehmen typisch sind. Darüber hinaus vergrößern die Remote-Arbeitsmodelle, die viele Unternehmen seit der globalen Pandemie eingeführt haben, diese Angriffsflächen. Da ein größerer Teil des täglichen Geschäftsbetriebs nun online stattfindet, haben Betrüger, die es auf B2B-Unternehmen abgesehen haben, mehr potenzielle Angriffsmöglichkeiten.
Die Gefahren von Käufer-ID-Betrug für B2B-E-Commerce-Unternehmen
AsDa Betrüger immer effektivere Techniken finden, um Unternehmen online auszunutzen, treten bestimmte Arten von Betrug im B2B-E-Commerce immer häufiger auf. Die potenziell schädlichste Art ist der Betrug mit Käuferidentitäten (Buyer ID), der laut einem Bericht von Allianz Trade im Jahr 2023 die am häufigsten gemeldete Art von Unternehmensbetrug war. Dabei geben sich Betrüger als legitime Unternehmen oder Geschäftsleute aus, um Einkäufe zu tätigen, und manipulieren Liefer- oder Zahlungsinformationen.
Betrug mit Käufer-IDs ist für B2B-E-Commerce-Unternehmen besonders gefährlich. Da B2B-Transaktionen oft auf Zahlungsaufschüben und vertrauensbasierten Beziehungen zwischen Unternehmen beruhen, haben Betrüger mehr Spielraum, sich als legitime Firmen auszugeben und Waren und Dienstleistungen zu erhalten, bevor sie entdeckt werden. Dies wird in E-Commerce-Umgebungen noch wahrscheinlicher, in denen Bestellungen aufgegeben und Transaktionen digital und ohne menschliche Interaktion abgewickelt werden.
Darüber hinaus sind die Verkaufszyklen im B2B-Bereich in der Regel länger als im B2C-Bereich und beziehen mehrere Teams innerhalb des Unternehmens mit ein, was bedeutet, dass Betrug mit Käufer-IDs wochen- oder monatelang unbemerkt bleiben kann. Da B2B-Käufe in der Regel größer und hochwertiger sind, führen Fälle von Betrug mit Käufer-IDs eher zu erheblichen finanziellen Verlusten.
Allianz Trade Pay hilft B2B-E-Commerce-Unternehmen dabei, speziell die Risiken von Käuferidentitätsbetrug zu mindern. Das robuste digitale Onboarding-Verfahren für Käufer und die KYB-Verifizierungsfunktionen (Know Your Business) tragen dazu bei, dass alle potenziellen Käufer echt und vertrauenswürdig sind und dass Transaktionen über legitime Konten abgewickelt werden.
Die Rolle der KI bei Betrug im B2B-E-Commerce
Künstliche Intelligenz (KI) prägt die Zukunft des Betrugs, sowohl für Betrüger selbst als auch für ihre Opfer. Auf der Seite der Angreifer erleichtern generative KI-Tools die Planung und Durchführung von Betrug mit Käufer-IDs in großem Umfang. So lassen sich beispielsweise innerhalb von Sekunden mit begrenzten Kenntnissen und minimalem Aufwand raffinierte gefälschte CEO-Identitäten erstellen. KI-Tools können dabei helfen, betrügerische E-Mails und schriftliche Transaktionsanfragen zu verfassen, wobei sie eine nahezu perfekte Sprache und einen Tonfall verwenden, der dem Stil einzelner Führungskräfte des Unternehmens entspricht. Mithilfe von KI können Betrüger nun die Stimmen von Führungskräften klonen und ihre Bilder deepfaken, sodass selbst geschulte Mitarbeiter Schwierigkeiten haben, betrügerische Mitteilungen oder Anweisungen zu erkennen.
Dieselben Taktiken können auch verwendet werden, um die Identitäten gefälschter Unternehmen zu entwickeln und zu skalieren, einschließlich falscher Lieferadressen für den Versand von Waren und gefälschter Konten, um betrügerische Käufe zu tätigen und Zahlungen zu erhalten.
Trotz dieser Vorteile für Cyberkriminelle bietet KI auch B2B-E-Commerce-Unternehmen ausgefeiltere Tools zur Abwehr von Betrug. Unternehmen können KI nutzen, um ihre Fähigkeiten zur Betrugserkennung zu verbessern, beispielsweise durch die Erkennung von Anomalien in Kundendaten und die Markierung von Unstimmigkeiten im Zahlungsverhalten. KI-gestützte Tools haben außerdem den Vorteil, dass sie kontinuierlich lernen und sich aus vorhandenen Daten speisen, wodurch es für Unternehmen einfacher wird, sich an neue Bedrohungen anzupassen und im Laufe der Zeit neue Erkennungsregeln einzuführen. Da Betrüger KI weiterhin als Waffe einsetzen, ist es für B2B-E-Commerce-Unternehmen von entscheidender Bedeutung, selbst KI-Tools einzuführen und zu entwickeln.
Wie Allianz Trade Pay den B2B-E-Commerce vor Betrug schützt
Wir haben Allianz Trade Pay entwickelt, um genau die Herausforderungen zu bewältigen, denen Ihr B2B-E-Commerce-Unternehmen angesichts der heutigen Betrugsproblematik gegenübersteht, ohne dabei die Komplexität zu erhöhen.
Zu den wichtigsten Funktionen gehört die digitale Käufer-Onboarding-Funktion, die Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung umfasst, indem potenzielle Käufer beim ersten Kontakt überprüft werden. Die fortschrittliche API-basierte Technologie der Plattform kann in Echtzeit überprüfen, ob ein Unternehmen seriös und kreditwürdig ist. Wir überprüfen die persönlichen Daten der Personen, die Bestellungen aufgeben, beispielsweise durch Überprüfung ihres Reisepasses, Führerscheins oder Personalausweises. Darüber hinaus nutzt Allianz Trade pay die Open-Banking-Technologie (in Ländern, in denen diese verfügbar ist), um sicherzustellen, dass das Bankkonto eines Käufers legitim ist und mit seinem Unternehmen verbunden ist. Zusammen tragen diese Funktionen dazu bei, Betrug mit Käufer-IDs zu verhindern.
Darüber hinaus entschädigt Allianz Trade pay B2B-E-Händler bei Nichtzahlung durch die Automatisierung des Inkassos überfälliger Zahlungen von Kunden (Mahnverfahren). Dies ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, insbesondere bei Betrug mit Käuferidentitäten, bei dem gefälschte Käufer ohne Zahlungsabsicht verschwinden.
Schließlich nutzt Allianz Trade Pay unsere Partnerschaften mit verifizierten, vorab geprüften Finanzinstituten und Anbietern von „Buy now, pay later“ (BNPL)-Diensten. Dies schafft zusätzliche Vertrauen und verringert die Wahrscheinlichkeit von Betrug durch Drittanbieter weiter.
Sichern Sie das Wachstum Ihres B2B-E-Commerce
Der B2B-E-Commerce wächst rasant, aber ebenso wachsen die Gefahren für Unternehmen, die online handeln. Cyberbetrug ist ein weit verbreitetes, sich ständig weiterentwickelndes Problem, das Unternehmen jeder Größe und Branche betrifft.
Um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, benötigen Unternehmen Lösungen, die über passive Überwachung hinausgehen. Mit Allianz Trade pay verfügen Sie über ein leistungsstarkes Tool, das Käuferüberprüfung, Betrugserkennung und Echtzeitschutz in einer einzigen Plattform vereint.
Im Kampf gegen Betrug bietet Allianz Trade Pay genau das, was B2B-E-Commerce-Unternehmen brauchen: einfache, sichere und vertrauenswürdige Zahlungsprozesse. Kontaktieren Sie unser A-Team für eine Demonstration und entdecken Sie, wie Allianz Trade Pay das Wachstum Ihres Unternehmens im E-Commerce sichern kann.
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Unser Know-how und unser Engagement
Allianz Trade ist der weltweit führende Anbieter von Warenkreditversicherungen und bietet maßgeschneiderte Lösungen, um die mit Forderungsausfällen verbundenen Risiken zu mindern und so zu helfen, die finanzielle Stabilität von Unternehmen zu sichern. Unsere Produkte und Dienstleistungen unterstützen Unternehmen beim Risikomanagement, Cashflow-Management, Forderungsschutz, Kautionsversicherungen, Versicherungen gegen Geschäftsbetrug, Inkassoprozessen und E-Commerce-Kreditversicherungen und sichern so die finanzielle Stabilität der Unternehmen unserer Kunden.
Unser Fachwissen in den Bereichen Risikominderung und Finanzen macht uns zu einem vertrauenswürdigen Berater, der es Unternehmen, die einen globalen Erfolg anstreben, ermöglicht, mit Zuversicht in internationale Märkte zu expandieren.
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