Genau hinzusehen ist absolut notwendig am Anfang eines jeden Geschäfts – ob Neukunde oder weiterer Auftrag eines Bestandskunden. Wie viel wissen Sie wirklich über den neuen Kunden? Haben sich beim langjährigen Geschäftspartner in letzter Zeit wirtschaftliche Veränderungen ergeben? Eine konsequente Prüfung kann Sie vor bösen Überraschungen schützen.

Insbesondere kleinere Unternehmen sind verständlicherweise häufig – personell oder finanziell –überfordert, wichtige wirtschaftliche Unternehmensinformationen zu sammeln und auszuwerten. Und gerade bei Neukunden ist ein Blick hinter die Kulissen oft nicht einfach.

Bonitätsprüfung – Sie sollten immer wissen, wie gut es ihren Kunden geht
Banken, Auskunfteien, Ratingagenturen und Kreditversicherer wie Euler Hermes bieten Informationen über die Bonität von Unternehmen in vielfältiger Form an. Der Geschäftsbereich Risk Management von Euler Hermes sammelt die Daten von mehr als 40 Millionen in- und ausländischen Unternehmen. Damit steht Ihnen als Kunde ein außergewöhlicher Datenpool mit Informationen über Unternehmen in aller Welt zur Verfügung. Zu den Quellen gehören neben dem eigenen Datenbestand führende Auskunftsbüros, Kreditinstitute, Inkassounternehmen, Branchen- und Länderdienste. Alle Daten werden ständig aktualisiert sowie durch die Erkenntnisse der Außendienstmitarbeiter ergänzt. Unser Bonitätscheck bietet eine differenzierte Beurteilung der Insolvenzgefahr Ihrer Geschäftspartner.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden
Beobachten Sie kontinuierlich auch bestehende Kundenbeziehungen, denn die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens kann sich schnell ändern. Durch regelmäßige Bonitätsprüfungen können Sie herausfinden, warum im konkreten Fall Rechnungen offen bleiben: Ist ein guter Kunde vorübergehend klamm? Oder handelt es sich um einen unsoliden Schuldner, der auf Zeit spielt? Mit dem Allianz Trade BoniCheck gibt es ein eigenständiges Angebot, mit dem Ihnen die außergewöhnliche Kompetenz von Euler Hermes in Sachen Bonitätsprüfung zur Verfügung steht. Sie können damit frühzeitig erkennen, ob sich bei einem Kunden das Risiko eines Forderungsausfalls erhöht und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Typische Warnsignale für mögliche zukünftige Forderungsausfälle
Seien Sie wachsam. Wenn sich in der Geschäftsbeziehung bestimmte Dinge ändern, kann das ein Indiz für eine wirtschaftliche Schieflage Ihres Partners sein. Signale können z. B. sein:

  • Umstellungen der Zahlweise.
  • Nichtausnutzen von angebotenem Skonto.
  • Wechsel in der Hauptbankverbindung.
  • Entscheidende Gesprächspartner sind für Sie scheinbar nie erreichbar.
  • Hohe Preise werden widerspruchslos akzeptiert.
  • Wechsel auf Geschäftsführungs- oder Gesellschafterebene oder durch Betriebsaufspaltungen.
  • Gute Mitarbeiter verlassen zahlreich das Unternehmen.

In der Phase der Anbahnung sollten für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung weitere grundsätzliche Standards eingehalten werden. Gerade kleinere Untenehmen tendieren leider oft dazu, in dieser Phase nicht präzise zu formulieren.

Das professionelle Angebot – Basis für den Geschäftsabschluss
Gute Angebote sind individuell auf den Kunden zugeschnitten und beinhalten alle wichtigen Informationen zur Lösung der Aufgabenstellung, außerdem Preise, Zeitplan, Liefertermine und sonstige wichtige Nebenbedingungen (Allgemeine Geschäfts- oder Lieferbedingungen) sowie ggf. Angaben zu Finanzierungen. Juristisch gesprochen ist das Angebot „eine Willenserklärung, die auf den Abschluss eines rechtsverbindlichen Vertrags gerichtet ist.“ Es ist also unbedingt erforderlich, bereits im Angebot alle Aspekte zu berücksichtigen, die für das Geschäft – und den Vertrag – wesentlich sind.

Wer einen Auftrag zu vergeben hat, will sicher sein, dass dieser nach seinen Wünschen ausgeführt wird. Bürgschaften und Garantien geben beiden Vertragsparteien Sicherheit. In bestimmten Fällen müssen Firmen eine Bürgschaft zwingend vorlegen, wenn sie zum Beispiel an Bieterverfahren teilnehmen oder Anzahlungen fordern wollen. Dadurch ist der Kunde für den Fall abgesichert, dass der Auftragnehmer die vereinbarte Zusage nicht einhalten kann.

Bietungsbürgschaften
Im Zusammenhang mit Ausschreibungen öffentlicher und privater Auftraggeber bzw. bei Geschäften mit Ämtern und Behörden dienen diese Bürgschaften als Sicherheit dafür, dass Sie als Auftragnehmer den Vertrag nach Zuschlagserteilung schließen und die Vertragserfüllungssicherheit beibringen können.

Anzahlungsbürgschaften
dienen als Sicherheit für die Rückzahlung von Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen.

Lieferungs- und Leistungsbürgschaften
Die von Ihnen als Auftragnehmer übernommenen Verpflichtungen zur Erbringung von Lieferungen und Leistungen bis zum Zeitpunkt der Übernahme/Abnahme werden mit diesen Bürgschaften abgesichert.

Absicherung für kleinere Unternehmen in allen Phasen des Forderungsmanagements
Der Allianz Trade Schutz vor Forderungsausfall unterstützt kleinere Unternehmen gleich dreifach – und von Anfang an:

  • Mögliche Forderungsausfälle werden durch Übernahme von Kreditprüfungs- und Überwachungsaufgaben verringert.
  • Die Anzahl unbezahlter Rechnungen werden durch integriertes Inkasso reduziert.
  • Wenn trotz aller präventiven Maßnahmen und Bemühungen ein Kunde nicht zahlt, werden Schäden gemäß den vertraglichen Bedingungen ersetzt.

So können Sie sich auf das konzentrieren, was Sie am besten können: Ihr Geschäft.

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