Da die Fed ihren größeren Spielraum für Zinssenkungen voll ausnutzte (die Obergrenze der Fed-Fonds wurde von 1,25% auf 0,25% gesenkt), hatte sich der transatlantische Abstand bis Mitte September um 81 Basispunkte für die 10-jährigen Laufzeiten verringert.
Nun zeichnet sich ein divergierender Trend bei den nominalen Renditen in den USA und der Eurozone ab, insbesondere bei längeren Laufzeiten. Seit Mitte September sind die US-Nominalrenditen für 10-jährige Laufzeiten um fast 20 Basispunkte gestiegen. In der Eurozone blieben sie bestenfalls stabil (10-Jahres-Swapsatz). Dementsprechend hat sich der transatlantische Abstand um 20 Basispunkte ausgeweitet, wobei der 10-Jahres-EUR-Swap den Benchmark für die Eurozone darstellt.
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